Publikationen

Vorabdrucke

Corporate Semantik Web - Applications, Technology, Methodology

Vorabdruck des Berichtes über die Ergebnisse des Corporate Semantic Web Workshops 2015 der im Informatik-Spektrum 1/2016 erscheint. Mitautoren des Berichtes sind: Bernhard Humm, Ulrich Schade, Timm Heuss, Matthias Hemmje, Tobias Vogel, Benjamin Gernhardt.

Data Science unterstützt intelligent views bei der Entwicklung semantischer Anwendungen

Gastbeitrag im Blog von intelligent views erläutert anhand eines praktischen Kundenbeispiels, wie semantische Technologien evaluiert und validiert werden sollten.

Corporate Semantic Web - Wie semantische Anwendungen in Unternehmen Nutzen stiften

Vorabdrucke meiner Beiträge zum gleichnamigen Buch, das Anfang 2015 vom Springer-Verlag veröffentlicht wird. Herausgeber: Bernhard Humm, Anatol Reibold, Börtecin Ege.

Modellierung des Sprachraums von Unternehmen

Ein zentrales Problem, welches sich beim Einsatz semantischer Technologien im Unternehmenskontext stellt, ist bedingt durch die Unterschiede im Sprachgebrauch von Unternehmen, seinen Mitarbeitern und externen Kunden oder Lieferanten und durch die Variabilität unserer Sprache. Unternehmen, Mitarbeiter und Kunden leben und artikulieren in unterschiedlichen Sprachräumen. Sie verwenden Bezeichnungen, die der jeweils andere nicht unbedingt kennt, oder erfinden neue Bezeichnungen. Anhand von Praxisbeispielen zeigen wir, woher dieser Unterschied stammt, wie dieser Unterschied durch den Einsatz semantischer Technologien aufgehoben werden kann, was hierzu notwendig ist und warum es sich lohnt, diesen Unterschied aufzuheben.

Messung des Nutzens semantischer Suche

Der Nutzen semantischer Technologien wird in der Regel durch qualitative Aussagen beschrieben: welche Effekte semantische Technologien im praktischen Einsatz haben oder welche Gewinnzuwächse bzw. Einsparungen Unternehmen erzielten, die semantische Technologien bereits eingesetzt haben. Unternehmensintern helfen solche Aussagen, um Entscheider dazu zu bewegen, sich mit der Frage des Einsatzes semantischer Anwendungen auseinan-derzusetzen. Für die Ermittlung des konkreten Nutzens einer geplanten semantischen Anwendung sind sie jedoch in der Regel kaum hilfreich. Um einen betriebswirtschaftlichen „return of investment“ herleiten zu können, müssen oft Hypothesen über erzielbare Gewinn- oder Effizienzsteigerungen herangezogen werden, denen es an einer ausreichenden Fundierung fehlt. Auf diesen Hypothesen aufbauende ROI-Betrachtungen stehen auf wackligen Beinen und Entscheidungen, die auf ihnen aufbauen, basieren eher auf Hoffnung und Glauben als auf gesicherten Erkenntnissen. In diesem Kapitel stellen wir eine Vorgehensweise vor, mit der verlässliche quantitative Aussagen über den Nutzen von Suchtechnologien durch den direkten Vergleich ihrer Suchergebnisse möglich werden. Wir wenden diese Vorgehensweise zum Vergleich einer semantischen Suche mit zwei unterschiedlichen, konventionellen Volltextsuchen an und zeigen welche konkreten Effizienzsteigerungen durch den Einsatz einer Thesaurus-basierten semantischen Suche gegenüber Volltextsuchen erzielbar sind.

Umbenennungen im Unternehmensalltag

Im Unternehmensalltag spielen Umbenennungen von Produkten, Abteilungen, Unternehmensteilen und ganzen Unternehmen eine wichtige Rolle, um die Produkte und das Unternehmen an die Markterfordernisse anzupassen, sich von der Konkurrenz oder der eigenen Vergangenheit abzugrenzen oder das Image zu verändern. Als Konsumenten wundern wir uns manchmal, dass eine bekannte Marke nicht mehr existiert oder dass es plötzlich ein neues Produkt oder ein neues Unternehmen am Markt gibt. Als Mitarbeiter im Unternehmen begegnen uns Informationen und Dokumente, die immer noch alte Bezeichnungen tragen. Insbesondere bei der Recherche nach und der Verarbeitung von Informationen bilden diese Umbenennungen mitunter ein Problem. Während im Bereich der Wissensrepräsentation und des Semantic Webs Repräsentationsformalismen und Techniken für den Umgang mit Synonymen und Begriffsverfeinerungen entwickelt wurden, wurden – meiner Kenntnis nach – Fragen bzgl. der Repräsentation und des Umgangs mit Umbenennungen noch nicht adressiert. In diesem Kapitel betrachten wir die Problemstellung: Wie können Umbenennungen repräsentiert werden, so dass weitergehende, effiziente Schlussfolgerungen möglich werden?